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Im Aufbau

Zeitspuren

Lebensgeschichten aus Graubünden

In Graubünden leben Menschen, die noch erzählen können, wie es war: vor dem Tourismus, vor den Kraftwerken, vor den Strassen, die heute selbstverständlich sind. Dieses Projekt führt lange Gespräche mit ihnen über ihr Leben.

Die Gespräche werden aufgezeichnet, mit KI transkribiert und als durchsuchbares Archiv erschlossen. So bleibt nicht nur die Erzählung erhalten, sondern auch die Stimme, in der sie erzählt wurde.

Erinnerungen haben ein Ablaufdatum. Das Fenster schliesst sich nicht für eine ganze Generation auf einmal, sondern für jeden Menschen einzeln. Deshalb ist das hier keine einmalige Rettungsaktion, sondern eine fortlaufende Arbeit.

Mitmachen

Ein Newsletter wird Geschichten aus den Gesprächen erzählen. Wer mitliest, kann auch mitarbeiten:

  • Personen vorschlagen, die erzählen sollten
  • Fotos und eigene Erinnerungen beisteuern
  • Angaben korrigieren, die nicht stimmen

Newsletter folgt

Die Anmeldung ist noch nicht eingerichtet. Wer von Anfang an dabei sein möchte, meldet sich vorerst per Mail — eine Zeile genügt.

Interesse melden

KI und Vertrauen

KI hilft bei der Transkription und dabei, die Gespräche durchsuchbar zu machen. Sie ersetzt weder das Zuhören noch das Nachfragen.

An erster Stelle stehen die Einwilligung der Interviewten und ein sorgfältiger Umgang mit dem, was sie anvertrauen. Was jemand nicht veröffentlicht haben will, wird nicht veröffentlicht.

About the project

This is a long-form oral history project in Graubünden, a mountainous canton in south-eastern Switzerland. It records extended life-story interviews with very old people, transcribes them with the help of AI, and turns them into a searchable archive.

A newsletter will tell stories drawn from the conversations, and readers are invited to take part: suggesting people to interview, contributing photographs and memories, correcting the record. Consent and careful handling of personal material come first. The project is in its early stages.

Wer dahintersteckt

Julian Reich, Journalist in Graubünden. Er führt die Gespräche, bearbeitet sie und baut das Archiv auf.

Kontakt: em.notorp@nailujhcier

Julian Reich auf LinkedIn